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Die Aktion vo moobiair:
- 14,95 Euro pro Monat in den ersten 6 Monaten des 24 Monatstarif
- oder 19,95 € pro Monat im 6-Monatstarif über die gesamte Vertragslaufzeit
- die 24 Monatsvariante :14,95 Euro von Monat 1 bis 6, ab 7. Monat 29,95 Euro.
- Die 6 Monatsvariante:19,95 Euro vom 1 bis 6 Monat.
Mobiles Internet
Geschichte
Das mobile Internet ist eng mit Fortschritten in der Entwicklung in der Mobilfunktechnik verbunden. Bereits seit 1999 ist es für Verbraucher möglich, mit dem Handy auf das Internet zuzugreifen, und zwar per (WAP) auf Basis von HSCSD und GPRS mit geringen Geschwindigkeiten. Die Einführung von EDGE 2005 in einigen Netzen brachte nur geringe Zuwächse bei der Geschwindigkeit, dafür aber eine grosse und günstige Flächendeckung, da es auf den bestehenden GSM-Netzen aufsetzte. Wichtige technische Entwicklungsschritte waren die Einführung von UMTS im Jahr 2002 und darauf aufbauend HSDPA und HSUPA im Jahr 2006. Aufgrund der Erweiterung mit HSDPA können die Endkunden mit maximal 7,2 Mbit/s Download und maximal 1,45 Mbit/s Upload im Internet surfen. Somit erschloss sich ein neuer Kundenkreis. Fotoreporter, Journalisten, Haushalte ausserhalb von leitungsgestützem Breitband-Internetzugang konnten somit mit einer vergleichbaren Geschwindigkeit im Internet surfen. Obwohl die großen Mobilfunkanbieter in den letzten Jahren konsequent ihr Mobilfunknetz auf UMTS bzw darauf aufbauend auf HSDPA umstellten, kann das mobile Internet in Deutschland keine annähernd so großen Nutzerzahlen wie das Internet aufweisen. In Österreich und anderen LÄndern dagegen kommt das Wachstum bei den Breitbandzugängen inzwischen aus mobilen Zugängen (Mobiles Breitband), während Zugänge über Kabelfernsehen oder Telefonnetz stagnieren - 2007 nutzte fast ein Viertel aller Haushalte mit Internetanschluss (fast ausschließlich) mobiles Breitband.
Entwicklung und Situation in Deutschland
Die Gründe für die mangelnde Akzeptanz in Deutschland sind vielfältig. Das Hauptproblem der mangelhaften Marktdurchdringung in Deutschland ist der als zu hoch wahrgenommene Preis für Datendienstleistungen. Weitere Ursachen für das Akzeptanzproblem ergeben sich einerseits aus den Besonderheiten der Mobilgeräte. Das kleine Display des Handys und die kleine Tastatur schrecken viele Konsumenten ab. Herkömmliche, nicht auf dem WAP-Standard beruhende Internetseiten sind kaum navigierbar. Zudem müssen je nach Hersteller häufig unterschiedlich komplexe Einstellungen vorgenommen werden, um das Handy für E-Mail und World Wide Web zu konfigurieren. Bei vielen Endgeräten ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, wie viele Megabyte für das Laden einer bestimmten Internetseite verbraucht werden, was zu einem Kontrollverlust bei den Kosten führt. Nach einigen erfolglosen Versuchen (UMTS-Auktion) scheint sich das mobile Internet im Jahr 2007 in Deutschland zu etablieren. Außerdem führen die gestiegene Mobilität der Gesellschaft und die Selbstverständlichkeit der Nutzung des stationären Internets zu einem höheren Bedarf des Internets in unterschiedlichsten Alltagssituationen. Das mobile Internet ermöglicht die Abfrage jeglicher Informationen in unterschiedlichsten Nutzungssituationen wobei derzeit der Inhalt und insbesondere dessen Darstellung nur selten auf die Nutzung mit Mobilgeräten abgestimmt sind. Dies ist neben der Entwicklung der Tarife der wohl größte Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung des mobilen Internets. Derzeit werden bezogen auf den Content insbesondere lokale Informationen wie Hotelinformationen, Zugverbindungen, Städteinformationen, Wettervorhersagen, etc. aber auch Nachrichten nachgefragt. Viele deutsche Mobilfunkanbieter – wie zum Beispiel T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2, Simyo, blau.de – haben ihre Preise für mobile Datendienste zum Jahreswechsel 2007 / 2008 drastisch gesenkt und bieten die kostenlose, automatische Konfiguration des Handys für den Zugriff auf das mobile Internet, MMS und E-Mail per SMS an. Als erster Anbieter bietet T-Mobile seit Februar 2008 eine UMTS Flatrate begrenzt für einen Tag zum Preis von 4,95 Euro an. Das Datenvolumen ist nicht beschränkt. Ab September 2008 erhöht sich der Tagespreis auf 7,95 Euro. Vodafone bietet mittlerweile ebenfalls eine Tages- bzw. Stunden-Flatrate. Die Datentarife der einzelnen Anbieter haben sich stark vereinfacht. Der Kunde kann entscheiden, je nach seinem Nutzerverhalten für wie viel Megabyte er im Monat bezahlen möchte. Die Mobilfunkanbieter haben darauf zugeschnittene Tarife. Eine Substitution des PC-basierten Internets ist in Deutschland jedoch auch langfristig nicht zu erwarten. Das mobile Internet stellt vielmehr eine Ergänzung dar, die vor allem bestehende Lücken bei der Internetversorgung unterwegs abdecken kann. iPhone-Besitzer nutzen in Deutschland das mobile Internet 30mal häufiger als andere Handybesitzer. Damit sei das mobile Internet beim Verbraucher angekommen. Im Sommer 2008 wurden in Deutschland die Preise noch einmal gesenkt bzw. Flatrates eingeführt: Ab 25 Euro pro Monat erhält man eine UMTS-Datenflatrate erhalten, allerdings mit geringer HSDPA Abdeckung. Mit einer guten Netzabdeckung für HSDPA & HSUPA kostet eine UMTS-Pseudo-Datenflatrate (Drosselung ab 5 GB Daten) ab 30 Euro pro Monat. Die Netzabdeckung mit UMTS ist in Deutschland noch gering. Im Dezember 2005 waren 70% der Bevölkerung mit UMTS versorgt
Zugangstechnologien
WLAN: Eine Möglichkeit, das mobile Internet zu realisieren, ist das WLAN. Über sogenannte Hotspots kann man sich mit seinem Notebook oder Handy auch unterwegs in das Internet einwählen. Eine WLAN-Community ist z. B. FON mit 300.000 Hotspots weltweit und 30.000 davon in Deutschland. In den meisten Hotels, Bahnhöfen, Flugplätzen usw. werden heute kostenpflichtige oder kostenfreie Hotspots angeboten.
Ein Notebook erkennt automatisch das Vorhandensein eines WLAN-Signals. Nach Auswahl des Signals erscheint meist eine Bezahlseite, auf der man u.a. per Kreditkarte z. B. eine Stunde Onlinezeit kaufen kann. Danach steht das Internet wie gewohnt für die gemietete Zeit zur Verfügung.
UMTS / HSDPA: Eine weitere Möglichkeit, das mobile Internet zu realisieren, stellt UMTS dar. Mit der Erweiterung HSDPA sind Downloadraten von 7,2 Mbit/s möglich. In neuen Oberklasse-Handys ist das mobile Internet Standard z. B. iPhone. Auf vielen Handys ist ein Webbrowser ab Werk installiert. Zum mobilen surfen per Notebook benötigt man eine UMTS-Karte, einen UMTS USB Stick oder ein UMTS-fähiges Handy, das via USB-Kabel an den Laptop angeschlossen wird.
Satellit: Internetzugang über Satellit gilt als weitere Möglichkeit, das mobile Internet zu realisieren. Diese Möglichkeit wird z. B. von Journalisten, Wissenschaftlern, Hilfsorganisationen, usw. in entlegenen Gegenden verwendet. Die Kosten sind hoch und die Geschwindigkeit relativ gering.